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Skisport - Geschichte des Skisports
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Am 2. Februar 1924 während der ersten olympischen Winterspiele in Chamonix wurde dann die FIS (internationaler Skiverband) mit 14 Mitgliedernationen gegründet. Übrigens: heute sind 107 nationale Skiverbände der "Federation International Ski" (FIS) angeschlossen. 1928 erkannte dann die FIS die neu geschaffenen Disziplinen an. Schlag auf Schlag ging es weiter. Die ersten FIS-Rennen fanden 1931 statt - 1936 war die alpine Kombination dann erstmalig olympisch. Die erfolgreichen Sieger waren damals beide aus Deutschland. Für die Damen konnte Christl Cranz-Borchers das Gold in Empfang nehmen, bei den Herren siegte Franz Pfnür.
Christl Cranz bei wikipedia.de
Franz Pfnür bei wikipedia.de

Wissenswert ist auch, dass Frau Cranz-Borchers als damalige dominierende Ski-Läuferin der 1930er Jahre zwischen 1934 und 1939 zwölffache Weltmeisterin wurde. Franz Pfnür dagegen war der erste Olympiasieger im alpinen Skisport. Bei der Weltmeisterschaft 1934 gewann er in der Abfahrt und in der Kombination jeweils Silber, im Slalom setzte er sich damals gegen den als unbezwingbar geltenden David Zogg durch und wurde Weltmeister.
Erstmalig im Winter 1966/67 wurde dann der Weltcup wie wir in heute kennen eingeführt.

Foto Geschichte des Skisports Seit den 50er Jahren mutiert der Skisport zur absoluten Massenbewegung. Weltweit sind etwa 100 Millionen Freizeitläufer von dem als spannend und dynamisch geltenden Sport begeistert. Diese Begeisterung konnte auch bis heute nicht gebrochen werden. So kommt es auch, dass der Profiskisport bei den Massen der Freizeitläufer großes Interesse erfährt. Der Rausch von Technik und Geschwindigkeit lockt die Zuschauer zu vielen Veranstaltungen. Die Fahrer sind mit bis zu 130 Km pro Stunde unterwegs.

Foto Geschichte des Skisports Als eine der bekanntesten internationalen Wettkämpfe gelten der "Alpine Skiweltcup" und alle zwei Jahre die "Alpine Skiweltmeisterschaft".

So nebenbei erwähnt:
Seitdem Ski Alpin zu den Olympischen Wettkämpfen zählt, durften ab 1936 auch Frauen an den Wettkämpfen teilnehmen!

geschich08.jpgDiese große Beliebtheit "Skifahren" hat natürlich auch eine eher unangenehme Seite. Der Ski-Massentourismus bringt zwar durchaus einen regelrechten Boom in die Branche. Viele Arbeitsplätze profitieren davon, wenn neue Produkte den Markt dieser Branche scheinbar jedes Jahr mit neuestem Hightech überschwemmen. Doch auch die Natur musste ihren Tribut dafür zahlen. Ski Autobahnen, allesamt großflächig platt gewalzt mit modernsten Lift und Versorgungsstationen lassen viele Probleme schon erahnen. Doch hat sich in dieser Hinsicht mittlerweile viel geändert, indem strenge Verordnungen beim Pistenbau heutzutage die Natur berücksichtigen und sogar Wiederaufforstungen vorschreiben. Ein weiterer Negativpunkt sind die alljährlichen Verletzungen durch diesen Sport. Auch für Skitouristen bedeutet der Sport im Schnee nicht immer nur Vergnügen. Jährlich ziehen sich knapp 20 Prozent der Ski- und Snowboardfahrer komplizierte Verletzungen zu. Für mehr als 60.000 Deutsche endet der Winterurlaub mit Beinbruch oder Meniskusschaden im Krankenhaus.
Mehr bei Planet Wissen

An dieser Stelle möchte ich nun unseren kleinen Ausflug in die Geschichte der alpinen Skifahrt beenden.

Willi Weigand



 
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18. Mai 2012